Stadt Feuchtwangen

Seitenbereiche

Navigation

Seiteninhalt

Pressemeldungen

Freundschaftsbesuch aus Frankreich

31.07.2025


Herzlicher Empfang der französischen Freunde: Drei Tage war eine Delegation aus der Partnerstadt Morhange zu Besuch in Feuchtwangen.
Herzlicher Empfang der französischen Freunde: Drei Tage war eine Delegation aus der Partnerstadt Morhange zu Besuch in Feuchtwangen.

Ein herzliches Wiedersehen wurde am letzten Juli-Wochenende in Feuchtwangen gefeiert: zehn Gäste aus der französischen Partnerstadt Morhange besuchten die Kreuzgangstadt. Der Besuch war eine feierliche und herzliche Antwort auf die Reise einer Feuchtwanger Delegation nach Morhange im vergangenen Jahr. Auch dieses Mal war der Austausch geprägt von großer Freundschaft, offenen Miteinander und dem gemeinsamen Wunsch, die Partnerschaft weiter zu pflegen.


Bei ihrer Ankunft am Freitagnachmittag, 25. Juli, wurden die französischen Gäste herzlich im Feuchtwanger Rathaus empfangen. Angereist waren der stellvertretende Bürgermeister Bernard Treuvelot, die Partnerschaftsbeauftragte Malika Attou sowie Verwaltungsmitarbeiter, Stadträte und deren Lebensgefährten. Begrüßt wurden sie von Feuchtwangens ersten Bürgermeister Patrick Ruh, seinen beiden Stellvertretern, Partnerschaftsbeauftragten Wolfgang Hauf sowie einigen Stadträten. „Wir haben wunderbare Erinnerungen an unseren Besuch im vergangenen Jahr in Morhange und hoffen, dass wir unseren Gästen hier in Feuchtwangen ebenso schöne Eindrücke und Erlebnisse bieten können“, begrüßte Bürgermeister Ruh die französischen Freunde im Namen der Stadt Feuchtwangen. Anschließend verewigten sich die Gäste gemeinsam mit den Feuchtwanger Bürgermeistern und Stadträten im Goldenen Buch der Stadt.


„Ich freue mich sehr über dieses Wiedersehen und bin richtig glücklich, endlich hier zu sein. Es hat lange gedauert, aber dafür ist es jetzt umso schöner“, zeigte sich Morhanges zweiter Bürgermeister Treuvelot bewegt. Er übermittelte außerdem herzlichen Grüße von ersten Bürgermeister Cristian Stinco. Mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen in Morhange könne dies laut Treuvolt möglicherweise das letzte Treffen in dieser Konstellation sein. „Unsere beiden Städte teilen viele gemeinsame Werte – etwa im kulturellen und politischen Bereich. Europa ist wichtig für uns alle“, betonte Treuvelot. Nach einer Führung durch das Rathaus tauschte sich die Gruppe bei einem gemütlichen Abendessen weiter aus und besuchte gemeinsam die Mitternachtsrevue „Wild Nights – Love and Crime“ im Kreuzgang.


Am Samstag, 26. Juli, lernten die Gäste Feuchtwangen bei einer Stadtführung noch besser kennen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde für einen Besuch am Campus Feuchtwangen genutzt. Danach folgte ein geselliger Abend unter anderem mit einem Besuch auf dem Weindorf.


Am Sonntag, 27. Juli, stand zunächst ein Besuch im Feuchtwanger Rettungszentrum auf dem Programm. Dort erhielt die Gruppe eine Führung von Stefan Friedrich durch die Räumlichkeiten der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes und von Philipp Weinstein durch die Zentrale der benachbarten Freiwillige Feuerwehr Feuchtwangen.


Im Anschluss überreichten die französischen Freunde ein besonderes Geschenk: einen Mirabellenbaum, als Zeichen der wachsenden Freundschaft zwischen den beiden Kommunen. Dabei wurde auch an das gemeinsame Pflanzen eines Feuchtwanger Baumes im Vorjahr in Morhange erinnert – ein starkes Symbol für die Verbindung zwischen den beiden Städten. Die Mirabelle habe in der Heimat Moselle eine große Bedeutung. Sie stehe für tiefe Wurzeln, das Gedächtnis der Landschaft, aber auch die Lebensfreude, Gastfreundschaft und das Teilen. „Mit diesem Mirabellenbaum schenken wir Feuchtwangen ein Stück unserer Identität und unseres Herzens“, erklärten die Freunde aus Morhange. Wo der Mirabellenbaum in Feuchtwangen gepflanzt wird, steht noch nicht fest. Im Gespräch ist unter anderem der „Place de Morhange“ im Wannenbad. Den feierlichen Abschluss des dreitägigen Aufenthalts bildete ein Besuch im Fränkischen Museum sowie auf dem Weindorf, bevor die Delegation am Sonntagnachmittag die Heimreise antrat.