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Exkursion zeigt erfolgreiche Beispiele für eine fahrradfreundliche Stadtentwicklung
Über Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs informierte sich der Arbeitskreis Radverkehr der Stadt Feuchtwangen am 22. Oktober bei einer ganztägigen Exkursion nach Gunzenhausen. Gemeinsam mit ersten Bürgermeister Dr. Ulrich Grünwald tauschten sich die Mitglieder des Arbeitskreises und Mitarbeitende der Stadtverwaltung mit den Verantwortlichen aus Gunzenhausen aus und besichtigten verschiedene Praxisbeispiele.
Zum Auftakt stellten der Gunzenhäuser Radverkehrsbeauftragte Stefan Brändlein und sein Vorgänger Klaus Stephan, der seit Mai im Ruhestand ist, die Erfahrungen ihrer Stadt vor. Gunzenhausen engagiert sich bereits seit knapp 15 Jahren gezielt für fahrradfreundliche Mobilität. Die Stadt gehört zu den Gründungsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune in Bayern (AGFK Bayern), wurde 2018 erstmals als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet und im vergangenen Jahr erneut zertifiziert.
Bei der anschließenden Besichtigung verschiedener Stationen im Stadtgebiet lernte die Feuchtwanger Gruppe konkrete Maßnahmen kennen, mit denen Gunzenhausen den Radverkehr fördert. Die Praxisbeispiele zeigten, wie sich eine fahrradfreundliche Infrastruktur gestalten lässt und welche Ansätze auch für die Weiterentwicklung des Radverkehrs in Feuchtwangen interessant sein könnten.
„Der Besuch in Gunzenhausen bot uns eine sehr gute Gelegenheit, von den Erfahrungen einer bereits ausgezeichneten Kommune zu lernen und Anregungen für unsere eigene Arbeit mitzunehmen“, resümierte BürgerAmts-Leiter Thomas Schmidt, Vorsitzender des Arbeitskreises Radverkehr. „Der persönliche Austausch und die Einblicke in die praktische Umsetzung waren für uns sehr informativ und helfen uns, eigene Projekte und sinnvolle Maßnahmen in Feuchtwangen zu erarbeiten und weiterzuentwickeln.“
Die Stadt Feuchtwangen bedankt sich bei der Stadt Gunzenhausen sowie insbesondere bei Stefan Brändlein und Klaus Stephan für die Zeit, die offenen Einblicke und den wertvollen Erfahrungsaustausch.
Feuchtwangen möchte den Radverkehr als Bestandteil einer nachhaltigen Mobilität weiter stärken und strebt die Aufnahme in die AGFK Bayern an. Der Arbeitskreis Radverkehr begleitet diesen Prozess, befasst sich mit Verbesserungen der örtlichen Infrastruktur und entwickelt Ideen für eine fahrradfreundlichere Stadt.
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