Sie sind hier: Startseite » Feuchtwangen feiert Spatenstich für Wasserstoff-Zukunft
Feuchtwangen hat einen weiteren bedeutenden Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Energiezukunft gemacht: Mit dem feierlichen Spatenstich wurde nun der offizielle Start für den innovativen Elektrolyseur im Industriegebiet West II begangen. Mit dabei waren zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter der Projektpartner, darunter auch Sandro Kirchner, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration.
„Feuchtwangen ist eine Kommune, die mit ihrem Stadtrat und allen Projektbeteiligten schon heute einen Schritt in die Zukunft geht“, betonte Staatssekretär Kirchner. Energie müsse laut Kirchner sicher, bezahlbar und so nachhaltig wie möglich sein. „Hier geht Feuchtwangen voran und hat mit dem geplanten Elektrolyseur eine energiereiche Zukunft.“ Die Feuchtwanger Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff ist die erste in ganz Mittelfranken und wird mit fünf Millionen Euro über das Förderprogramm zum Aufbau einer Elektrolyse-Infrastruktur (BayFELI) durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Damit sei sie ein zentraler Baustein der Wasserstoffstrategie Bayerns. Besonders würdigte Kirchner auch das ganzheitliche Energiekonzept der Kreuzgangstadt, das auf ein intelligentes Zusammenspiel von Photovoltaik, Windkraft, Speichertechnologie und Wasserstoff setzt. Dadurch schafft Feuchtwangen regionale Wertschöpfung und etabliert zugleich eine zukunftsweisende Kreislaufwirtschaft.
Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh zeigte sich stolz auf die mutige Energiepolitik der Stadt: „Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir etwas wagen. Der Bau unseres Elektrolyseurs ist alles andere als ein Routineprojekt. Es ist ein Wagnis für alle Beteiligten – aber auch ein herausragendes Zukunftsprojekt für eine nachhaltige Energieversorgung in Feuchtwangen und der Region.“ Essentiell für die Realisierung seien Ruh zufolge einerseits die hohe finanzielle Förderung vom Freistaat. Andererseits aber auch der bereits gesicherte Abnahmevertrag über mehrere Jahre für den in Feuchtwangen produzierten grünen Wasserstoff.
Die geplante Anlage soll mit einer Leistung von fünf Megawatt voraussichtlich ab Ende 2026 in Betrieb gehen und jährlich bis zu 650 Tonnen grünen Wasserstoff liefern. Realisiert wird das ambitionierte Wasserstoffprojekt von der H2 Hub nahKRAFT GmbH – in Partnerschaft der nahKRAFT GmbH, Tochtergesellschaft der Stadtwerke Feuchtwangen, und der IFSEC Green H2 AG, einem Unternehmen der Schweizer IFSEC Gruppe. Planungsunternehmen ist die INP Deutschland GmbH.
Wie Bürgermeister Ruh außerdem erklärte, musste aufgrund einer benachbarten Neuansiedlung der ursprünglich vorgesehene Standort des Elektrolyseurs im Industriegebiet West II geringfügig nach Norden verlegt werden. Die Planungen wurden entsprechend angepasst. Die Anwendung des in Feuchtwangen produzierten grünen Wasserstoffs sei vor allem im Bereich Mobilität vorgesehen. Beispielhaft wurde beim Spatenstich hierzu der wohl weltweit erste Radlader mit Wasserstoff-Motor präsentiert.
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