©: Stadtwerke Feuchtwangen
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Blick am höchsten Punkt von Dorfgütingen (Radweg Ortsausgang) in Richtung der geplanten Gemeinschaftsbiogasanlage. Wie die Visualisierung zeigt, wird sich die geplante Anlage aufgrund der topografischen Gegebenheiten und der vorhandenen Höhenniveaus gut in das Landschaftsbild einfügen.
13. Aug. 2026

Gemeinschaftsbiogasanlage als Baustein der Wärmewende

Stadt Feuchtwangen informiert auf ihrer Webseite umfassend über die Planungen

Wie kann die Energie- und Wärmeversorgung Feuchtwangens künftig klimafreundlich, bezahlbar und verlässlich sichergestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Stadt Feuchtwangen gemeinsam mit ihrem Kommunalunternehmen „Stadtwerke Feuchtwangen“ seit mehreren Jahren. Ein wesentlicher Baustein dieses langfristigen Transformationsprozesses ist die geplante Gemeinschaftsbiogasanlage. Um transparent über das Vorhaben zu informieren, hat die Stadt auf ihrer Internetseite nun eine umfassende Informationsübersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen veröffentlicht.

Mit der geplanten Gemeinschaftsbiogasanlage soll die zukünftige Energie- und Wärmeversorgung langfristig klimafreundlich, wirtschaftlich tragfähig und versorgungssicher aufgestellt werden. Das Vorhaben ist keine Einzelmaßnahme, sondern Bestandteil eines umfassenden Transformationsprozesses hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Grundlage bildet die Dekarbonisierungsstrategie der Stadt Feuchtwangen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich fortgeschrieben wurde. Die Wärmeplanung baut auf dieser Strategie auf und konkretisiert deren Ziele für den Wärmesektor.

Die Transformation der Energie- und Wärmeversorgung zählt zu den zentralen Zukunftsaufgaben der kommenden Jahre. Mit den europäischen und nationalen Vorgaben – unter anderem durch die Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED III sowie das Gebäudemodernisierungsgesetz – steigen die Anforderungen an eine klimafreundliche Wärmeversorgung. „Unser Ziel ist es, diese Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig eine langfristig bezahlbare, sichere und nachhaltige Wärmeversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu gewährleisten“, betonte Feuchtwangens erster Bürgermeister Dr. Ulrich Grünwald.

Wie bisherigen Analysen zeigen, kann die zukünftige Wärmeversorgung nicht auf einer einzelnen Technologie beruhen. Erforderlich ist vielmehr ein integriertes Gesamtkonzept, das verschiedene erneuerbare Energieträger miteinander verbindet. „Für Feuchtwangen bedeutet dies insbesondere das Zusammenspiel von Elektrifizierung und regional erzeugtem grünem Gas. Die geplante Gemeinschaftsbiogasanlage kann dabei eine zentrale Rolle übernehmen, indem sie erneuerbares Gas bereitstellt und einen Beitrag zur Dekarbonisierung des bestehenden Gasnetzes leistet“, erläuterte Stadtwerke-Vorstand Lothar Beckler.

Feuchtwangen verfolgt dabei einen an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Ansatz. Während die Elektrifizierung insbesondere in Industrie und Gewerbe weiter voranschreiten wird, soll grünes Gas laut Beckler gezielt dort eingesetzt werden, wo es auch künftig erforderlich bleibt. Wasserstoff wird aufgrund der derzeit verfügbaren Mengen und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insbesondere im Wärmesektor zurückhaltender bewertet. „Als Flächenkommune verfügt Feuchtwangen hingegen über sehr gute Voraussetzungen, grünes Gas regional zu erzeugen und für die Wärmeversorgung zu nutzen. Für Feuchtwangen ist die geplante Gemeinschaftsbiogasanlage dabei ein maßgeblicher Baustein des energetischen Transformationsprozesses“, so Beckler.

Derzeit befindet sich das Vorhaben noch in der Projektentwicklung. „Zahlreiche technische, bauliche und betriebliche Details werden erst im Zuge der weiteren Fachplanung sowie der gesetzlich vorgeschriebenen Bauleitplan- und Genehmigungsverfahren konkretisiert“, informiert Bürgermeister Dr. Grünwald. Dieses schrittweise Vorgehen entspreche dem üblichen Ablauf eines Infrastrukturprojekts dieser Größenordnung.

Auf der Internetseite der Stadt Feuchtwangen unter www.feuchtwangen.de/geplante-gemeinschaftsbiogasanlage-feuchtwangen werden die Hintergründe des Projekts sowie der aktuelle Planungsstand ausführlich erläutert. Zudem beantwortet die neue Informationsübersicht zahlreiche Fragen aus der Bürgerschaft und zeigt auf, welche Themen bereits belastbar beantwortet werden können und welche erst im weiteren Planungs- und Genehmigungsprozess konkretisiert werden. Die Inhalte werden entsprechend dem Fortgang der Planungen fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

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