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Auszeichnung würdigt Vorreiterrolle beim flächendeckenden Glasfaserausbau
Die Stadt Feuchtwangen zählt zu den Vorreitern beim Glasfaserausbau in Bayern. Für dieses herausragende Engagement wurde sie am 20. Juli 2026 im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat in Nürnberg mit dem Siegel „GigabitRegionBayern“ ausgezeichnet. Der Bayerische Finanz- und Heimatstaatssekretär Martin Schöffel, MdL, überreichte die Auszeichnung an Feuchtwangens zweiten Bürgermeister Walter Soldner und die beiden Geschäftsführer der breitBAND Glasfasernetze SW GmbH, Feuchtwangens Stadtwerke-Vorstand Lothar Beckler sowie Johannes Bisping.
Für die Bayerische Staatsregierung seien flächendeckende gigabitfähige Infrastrukturen ein wichtiges Anliegen, wie es in einem offiziellen Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat heißt. Der dafür notwendige Glasfaserausbau laufe auf Hochtouren. Feuchtwangen nehme dabei eine Vorreiterrolle ein und habe bereits jetzt eine gigabitfähige Anbindung nahezu aller Anschlüsse erreicht. Diese herausragende Leistung werde mit dem Siegel „GigabitRegionBayern“ gewürdigt.
„Die Auszeichnung ist eine großartige Anerkennung für die konsequente Arbeit der vergangenen Jahre und bestätigt unseren Weg, den wir gemeinsam mit unseren Stadtwerken und der breitBAND Netzgesellschaft eingeschlagen haben“, betonte zweiter Bürgermeister Soldner.
Mit der Gründung der breitBAND Glasfasernetze SW GmbH im Herbst 2021 – einer Tochtergesellschaft der nahKRAFT GmbH mit dem Netzbetreiber bisping & bisping – stellte Feuchtwangen frühzeitig die Weichen für einen eigenständigen und flächendeckenden Glasfaserausbau. Von Beginn an standen dabei klare Ziele im Mittelpunkt: die Attraktivität der Region nachhaltig zu steigern, Zukunftsperspektiven insbesondere für die junge Generation zu schaffen, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu sichern und eine flächendeckende Glasfaserversorgung zu gewährleisten. „Gleichzeitig war es uns wichtig, die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten. Durch eine koordinierte Planung und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern konnten Mehrfachbaustellen vermieden, ein diskriminierungsfreier Zugang ermöglicht und Synergien optimal genutzt werden“, erklärte Lothar Beckler.
Der Ausbau stellte die Stadt vor besondere Herausforderungen. Als Flächenkommune mit 87 Ortsteilen zählt Feuchtwangen zu den größten Ausbaugebieten Bayerns. Insgesamt werden rund 34 Millionen Euro in die Glasfaserinfrastruktur investiert. „Ein Projekt dieser Dimension lässt sich nur gemeinsam stemmen. Unser Dank gilt allen Projektpartnern für die hervorragende Zusammenarbeit sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten“, so Beckler.
Der Glasfaserausbau erfolgt in mehreren Bauabschnitten und soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Bereits heute verfügt Feuchtwangen über eine nahezu flächendeckende gigabitfähige Infrastruktur und nimmt damit bayernweit eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus richtet Feuchtwangen den Blick bereits auf den nächsten Schritt: Gemeinsam mit ihren Partnern arbeitet die breitBAND Netzgesellschaft daran, den ersten Pilotversuch zur Kupferabschaltung in Bayern umzusetzen und damit erneut eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung einzunehmen.
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