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Die historische Roßmühle am Huppmann-Banse-Areal in der Feuchtwanger Altstadt wird umfassend saniert und zu einem modernen Zentrum für Physio- und Bewegungstherapie entwickelt. Damit entsteht ein Gesundheitsangebot, das historische Bausubstanz erhält, die medizinische Versorgung vor Ort erweitert und zugleich neue Impulse für die Altstadt setzt.
Vorbehaltlich der Förderzusage wurde nun eine Absichtserklärung zur Langzeitmiete zwischen dem städtischen Kommunalunternehmen „KU Stadtentwicklung Feuchtwangen“ und den künftigen Betreibern unterzeichnet. Das KU investiert rund 3,3 Millionen Euro in die Sanierung. Eine Förderung aus dem Entschädigungsfonds des Freistaats Bayern sowie über die Städtebauförderung zwischen 1,9 und 2,4 Millionen Euro ist in Aussicht. Mit Förderzusage können die Arbeiten beginnen.
„Unser Ziel ist eine behutsame Sanierung, bei der historische Bausubstanz weitgehend erhalten bleibt und gleichzeitig eine moderne Nutzung möglich wird“, erklärte Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh. Im Innenraum werden spätere Einbauten entfernt, neue mittragende Trennwände geschaffen und die Tragkonstruktion unter anderem mit Stahlstützen und Unterzügen statisch ertüchtigt. Der ehemalige Mühlenraum bleibt in seinen Dimensionen erhalten. Im Erdgeschoss entstehen gedämmte Böden mit Fußbodenheizung, Fachwerk- und Bruchsteinwände werden von innen gedämmt. Das Dach wird umfassend saniert. „Die historische Dachkonstruktion bleibt. Hinzu kommen kleine Schleppgauben zur Belichtung sowie ein Erker als zweiter Fluchtweg“, so KU-Vorstand Arthur Reim. Im Dachgeschoss bleiben die Deckenbalken sichtbar. Außen werden Holzverschalungen zurückgebaut, Fachwerk und Bruchsteinfassaden instandgesetzt und Risse behoben. Das markante, historische Scheunentor bleibt erhalten, zusätzliche Fenster bringen mehr Tageslicht in die Therapieräume. Erweitert wird die Roßmühle durch einen Neubau in Verlängerung des Bestandgebäudes, der sich architektonisch dem Denkmal unterordnet.
Physiotherapie mit erweitertem Konzept
Die Einrichtung soll planmäßig ab 1. Januar 2028 von Eva und Moritz Müller betrieben werden. Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich Physiotherapie und führen bereits erfolgreich eine Praxis. Das Konzept geht über klassische Physiotherapie hinaus und setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz mit Bewegungs‑ und Sporttherapie sowie aktivierenden Behandlungsformen. Ein wichtiger Teil ist die Reha‑Nachsorge – also die Weiterbehandlung nach einem stationären Reha‑Aufenthalt. Auch Erstkontakte ohne vorherige Diagnose durch Haus‑ oder Fachärzte sollen möglich sein.
Moritz Müller, selbst in der Feuchtwanger Altstadt aufgewachsen, bezeichnet das Projekt als „echte Herzblutsache“: „Ein so besonderes historisches Gebäude wieder mit Leben zu füllen, bedeutet uns sehr viel. Gemeinsam mit der Stadt möchten wir dazu beitragen, die Altstadt weiter zu beleben.“ Auch Eva Müller sieht großes Potenzial im Standort: „Die zentrale Lage macht die Praxis zu einem wichtigen Anlaufpunkt. Gleichzeitig schaffen wir ein Versorgungsangebot, das es in dieser Form hier bislang noch nicht gibt.“
Bürgermeister Patrick Ruh bewertet das Projekt als wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Innenstadt. „Dieses neue Gesundheitszentrum bringt viele Besucherinnen und Besuchern in unsere Altstadt. Das ist ein starker Impuls für den historischen Stadtkern", betonte Ruh und bezeichnete Gesundheitsangebote als eine wichtige Zukunftsperspektive für historische Innenstädte. Auch die Parkplatzsituation rund um die Altstadt werde die Stadt gemäß Ruh im Zuge der weiteren Entwicklung im Blick behalten.
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