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Pressemeldungen

Stadtwerke gründen breitBAND Glasfasernetze SW GmbH

04.10.2021


Gründeten nun die breitBAND Glasfasernetze SW GmbH, von links: Lothar Beckler, Martin Dorn, Bürgermeister Patrick Ruh, Thomas Stöhr und Johannes Bisping. (Foto: © Susi Bisping)
Gründeten nun die breitBAND Glasfasernetze SW GmbH, von links: Lothar Beckler, Martin Dorn, Bürgermeister Patrick Ruh, Thomas Stöhr und Johannes Bisping. (Foto: © Susi Bisping)

Mit der Gründung einer eigenen Netzgesellschaft wollen die Stadtwerke Feuchtwangen nun aktiv in den eigengesteuerten Breitbandausbau einsteigen und dabei in Zusammenarbeit mit dem regionalen Netzbetreiber bisping & bisping GmbH & Co. KG aus Lauf schnell und zielgerichtet ein leistungsfähiges Hochgeschwindigkeitsnetz im Feuchtwanger Gebiet voranbringen. Mit der neu gegründeten breitBAND Glasfasernetze SW GmbH verspricht sich erster Bürgermeister Patrick Ruh wichtige Vorteile für die flächendeckende Glasfasererschließung in Feuchtwangen, ein Partner wie Johannes Bisping habe hierfür laut Ruh bislang gefehlt. „Mit unserer Gesellschaft und der engen Kooperation mit bisping & bisping können wir in Zukunft den erforderlichen Breitbandausbau eigenständig umsetzen und so mit Sicherheit schon sehr bald erste Erfolge erzielen“, erklärte Lothar Beckler, der Technische Leiter der Feuchtwanger Stadtwerke.


Bereits am 22. September konnten Bürgermeister Patrick Ruh, Lothar Beckler sowie der Kaufmännische Leiter der Stadtwerke Thomas Stöhr gemeinsam mit Johannes Bisping, dem Geschäftsführer der bisping & bisping GmbH & Co. KG, mit der notariellen Beurkundung die Gründung der Gesellschaft offiziell abschließen. Wie die Verantwortlichen informierten, ist die breitBAND Glasfasernetze SW GmbH nun zu 51 Prozent Tochterunternehmen der Stadtwerke Feuchtwangen. Die weiteren 49 Prozent der Gesellschaftsanteile gehören dem Laufer Netzbetreiber. Gegenstand der GmbH ist im Konkreten der Aufbau, Betrieb und die Verpachtung einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur sowie eng damit verbundene Aktivitäten. Das Ziel der neuen Gesellschaft ist es, für alle Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz zu schaffen und künftig bereitzustellen. „Ein leistungsfähiges Glasfasernetz ist schon heute ein wichtiger Standortfaktor und unverzichtbarer Bestandteil der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur“, äußerte Feuchtwangens Bürgermeister Patrick Ruh und bezeichnete die Gründung der Netzgesellschaft als beispielgebend für die Kreuzgangstadt. „Mit unserem zukunftsfähigen Breitbandausbau können wir Feuchtwangen letztendlich einen klaren Vorteil in seiner Wettbewerbsfähigkeit als attraktive Stadt sichern.“


Mit bisping & bisping, einem der führenden Unternehmen im Breitbandausbau in Bayern und insbesondere im ländlichen Raum, konnten die Stadtwerke Beckler zufolge einen idealen Partner finden. „Aktuell, aber auch schon in der Vergangenheit haben wir zusammen mit der Stadt und den Stadtwerken Feuchtwangen gemeinsame Projekte erfolgreich umgesetzt“, schilderte Johannes Bisping und sprach dabei unter anderem vom laufenden dritten Feuchtwanger Breitbandausbauverfahren. Wie Lothar Beckler ergänzte, habe man durch die vorherigen Kooperationen mittlerweile gegenseitiges Vertrauen aufgebaut und somit die Grundlage für ein gutes Miteinander gelegt.


„Mit den wichtigen Erfahrungen von bisping & bisping und unserer bereits vorhandenen Infrastruktur an Leerrohren und bestehenden Anschlüssen zum Teil bis in die Häuser bieten sich unserer Netzgesellschaft wichtige Stärken und Vorteile für eine strategische, zielgerichtete Projektumsetzung“, gab sich der Stadtwerkeleiter sicher. „Mit unserer lokalen Verankerung, unseren vielfältigen Kompetenzen und den direkten Marktzugängen können wir gemeinsam mit den Stadtwerken wegweisende Erfolge erzielen“, fügte Johannes Bisping hinzu.


Wie Beckler und Bisping weiter bekannt gaben, seien für den Vollausbau eines Glasfasernetzes im gesamten Stadtgebiet einschließlich aller Ortsteile ein Investitionsrahmen von bis zu 20 Millionen Euro vorgesehen. Der Erschließungszeitraum soll sich laut Plan auf rund fünf bis zehn Jahre erstrecken.