Stadt Feuchtwangen

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4 Stiftskirche

Die Stiftskirche

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Stiftskirche (4). Der Ursprung der ehemaligen Klosterkirche liegt im Dunkeln. Manches deutet auf eine Gründung im letzten Drittel des 8. Jahrhunderts hin. Benediktiner Mönche haben die erste Kloster-Kirche erbaut. Spätestens in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde der Kreuzgang gebaut. In der Romanik wurde die Kirche prächtig erweitert. Davon zeugen das Westwerk mit seinem ungleichen Turmpaar und dem Westportal. In der Vorhalle haben sich spätromanische / frühgotische Fresken erhalten. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wird das Benediktinerkloster in ein Augustinerchorherrenstift umgewandelt.

Der Marienaltar wurde 1484 von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl ist eine schwäbisch-fränkische Arbeit aus der Zeit um 1500. 

Das Stift erlosch Mitte des 16. Jahrhundert und wurde vom Landsherrn, dem Ansbach Markgrafen, eingezogen. Erst seit 1623 ist die Stiftskirche per markgräflichen Erlass die Gemeindekirche der Stadt Feuchtwangen. Bis dahin hatte diese Funktion die Johanniskirche inne.

Im Winter von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet

Im Sommer von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet

Stiftskirche - Altarraum
Stiftskirche Außenansicht

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